Die Sprache lernen

Die japanische Sprache bzw. Sprachfamilie ist mit keiner anderen Sprache verwandt und recht komplex. Die grundlegende Struktur der Grammatik ist themenbezogen. Substantive sind neutral und es gibt nicht die Unterscheidung zwischen Plural und Singular. In der Satzstellung ist die Abfolge Subjekt, Objekt, Prädikat. Bei den Verben werden die beiden Zeitformen Gegenwart und Vergangenheit verwendet.

Wer Japanisch hört, wird bemerken, dass an den Wortenden die Silbe wa angefügt ist. In dieser Silbe wird das Thema des Satzes betont. Andere angehängte Partikel zeigen auf Besitz, der sich in der Silbe no ausdrückt, auf das direkte Objekt mit der Silbe o oder das indirekte Objekt mit der Silbe ni. Die Wahl solcher angehängter Partikel spielt eine wichtige Rolle im Japanischen. Japanisch nutzt in der Grammatik auch verschiedene Höflichkeitsformen, was ja auch der grundlegenden kulturellen Gewohnheit des Inselvolkes entspricht.

Beispiel

Das japanische Wort ware heißt ich. Will nun jemand wir sagen, setzt er zweimal ich aneinander. wareware heißt demnach wir.

Japanisch ist gar nicht so schwer zu lernen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Vor allem sind für Touristen gebräuchliche Worte und Regewendungen recht einfach zu lernen. Und wer mehr als nur Arigato oder Kon-nichiwa lernen will, dem seien verschiedene kostenlose Möglichkeiten im Internet empfohlen oder klassische Lehrbücher.

Ein schneller Einblick in das Wesen der japanischen Sprache bietet die Website www.japanischlernen.com. Darüber hinaus sind die beiden Bücher
“Japanisch, bitte!”, Lehrbuch Nihongo de dooso! Japanisch für Anfänger des Langenscheidt Schulbuch Verlags, ISBN-10 3468488300 und das
“PONS Powerkurs für Anfänger. Japanisch als Buch mit 2 CDs” , ISBN-10 3125611946 empfohlen.